Gedenktafel

In Memoriam

In ehrendem Gedenken an unsere verstorbenen Schachfreunde

Rudolf Eizenhöfer

*8.12.1936 †27.8.2025

Der Schachklub Markdorf muss mit großem Bedauern Abschied nehmen von seinem Schachfreund und Ehrenmitglied Rudolf Eizenhöfer.

Mit einer kleinen berufsbedingten Unterbrechung war Rudolf Eizenhöfer über 43 Jahre Mitglied im Verein. Er engagierte sich in verschiedenen Funktionen im Vorstand: als Gerätewart, mehrere Jahre als Spielleiter und von 1996 bis 2010 als Schriftführer. Zusammen mit seiner Frau half er immer gerne beim Stadtfest. Er nahm auch regelmäßig und mit großer Begeisterung an den Vereinsturnieren teil, auch wenn er nie die großen Erfolge verbuchen konnte. Sein größter Sieg, war der Gewinn des Holzpokals 1976/77. Auch für die Mannschaften war Rudi ein wertvoller und zuverlässiger Spieler. Noch 2022 nahm er am Holzpokalturnier teil, bevor er sich aus gesundheitlichen Gründen vom aktiven Schach zurückziehen musste.

Wir werden seine Hilfsbereitschaft und seine zurückhaltende und freundliche Art sehr vermissen.


Gerhard Schall

*3.3.1937 †1.1.2025

Mit großen Bedauern muss der Schachklub Markdorf den Tod unseres Schachfreundes und Ehrenmitglieds Gerhard Schall zur Kenntnis nehmen.

Gerhard Schall war seit 1980 Mitglied im Schachverein und wir haben ihn als einen schachbegeisterten, fröhlichen und großzügigen Menschen kennen gelernt. In den letzten Jahren musste er sich aus gesundheitlichen Gründen etwas zurückziehen. Während seiner über 40-jährigen Vereinszugehörigkeit nahm er an den Vereinsturnieren teil, wann auch immer es ihm möglich war. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Musiker und Musiklehrer war es allerdings oft nicht leicht für ihn, die Termine zu koordinieren. Lange Zeit fand Gerhard im Fernschach eine Möglichkeit seiner Schachleidenschaft nach zu gehen.

Wir werden sein fröhliches Wesen sehr vermissen und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.


Matija "Mato" Kolas

*8.4.1948 †23.8.2024

Mit tiefer Trauer und Fassungslosigkeit muss der Schachklub Markdorf den plötzlichen und viel zu frühen Verlust unseres Freundes und Ehrenmitglieds Matija "Mato" Kolas zur Kenntnis nehmen.

Seit November 1981 war Mato Mitglied im Schachklub Markdorf, und von Anfang an zeigte sich, dass der Verein mit ihm nicht nur einen ambitionierten Spieler, sondern vor allem einen äußerst engagierten und hilfsbereiten Menschen gewonnen hatte. Seit 1998 hatte Mato das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne und erst im Jahr 2024 trat er nach 26 Jahren Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Ein besonderes Anliegen war ihm die Jugendarbeit. Gemeinsam mit Kurt Wecker organisierte er Schachkurse an der Grundschule und entdeckte dabei zahlreiche junge Talente. Mit Beginn der Corona-Pandemie entdeckte er das Online Schach und spielte als 'mato-matt' von März 2020 bis Mai 2024 auf lichess 19063 Partien.

Mit Mato verlieren wir nicht nur ein außerordentlich engagiertes Vereinsmitglied, sondern vor allem einen guten Freund. Seine ruhige, zurückhaltende Art und seine große Hilfsbereitschaft wird uns allen sehr fehlen.


Kurt Labor

*11.8.1927 †4.11.2023

Mit tiefem Bedauern nimmt der Schachklub Markdorf e.V. den Verlust seines Gründungs- und Ehrenmitglieds Kurt Labor zur Kenntnis. Er blieb dem Schachklub Markdorf seit seiner Gründung im November 1958 bis zuletzt treu verbunden.

Kurt war eine konstante Größe im Vereinsleben. Seine Begeisterung für das Schachspiel war unübertroffen. Kurts weitere Leidenschaft war das Segeln. Folgerichtig war er die treibende Kraft für die Gründung einer verschworenen Freiluftschachgemeinde am Landesteg in Immenstaad. Trotz zunehmender gesundheitlicher Herausforderungen spielte er bis zum Sommer 2022 noch regelmäßig am See.

Kurt zeigte sich auch bis zuletzt neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen. Mit 94 Jahren meldete er sich auf der Internet Plattform Lichess an und machte dort das Schachspiel zu seiner fast täglichen Beschäftigung.

Kurt Labor war nicht nur ein begeisterter Schachspieler, sondern auch und vor allem ein liebenswerter Mensch und Freund. Der Schachklub Markdorf wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.


Dr. Johannes Schröder

*18.11.1938 †28.1.2023

Wir alle sind fassungslos, dass unser Ehrenmitglied Dr. Johannes Schröder plötzlich aus unserer Mitte gerissen wurde.

Johannes war über 41 Jahre Mitglied des Schachklubs Markdorf und trug wesentlich zum sportlichen Aufstieg des Vereins in den frühen 1980er Jahren bei. Mit ihm als Spitzenspieler avancierte der Schachklub Markdorf zu einem der spielstärksten Vereine im Bodenseegebiet. Es war beeindruckend zu sehen, wie Johannes seine Spielstärke bis ins hohe Alter halten konnte.

Nicht nur als Spieler prägte Johannes die Vereinsgeschicke. Er engagierte sich auch als Jugendleiter und war für viele Erfolge unserer Vereinsjugend mitverantwortlich. Seine Kinder Sonja und Michael schafften es bis in die erste Mannschaft und Sonja konnte in dieser Zeit auch internationale Erfolge erringen.

Mit Johannes verliert der Verein nicht nur einen seiner stärksten Schachspieler, sondern vor allem auch einen lieben Freund. Seine ruhige, zurückhaltende Art wurde von uns allen sehr geschätzt. Seine Fairness und große Zuverlässigkeit waren außergewöhnlich und werden uns ein Vorbild bleiben.

GM Robert Hübner: Erinnerungen an Dr. Johannes Schröder


Klaus Geretzky

*14.8.1949 †6.6.2021

Mit großer Trauer haben wir die Nachricht vom Tode unseres Schachfreundes Klaus Geretzky aufgenommen. Wir alle dachten, dass er seine Krankheit endlich besiegt aveva.

Während seiner langjährigen Mitgliedschaft im Schachklub Markdorf haben wir Klaus als einen hilfsbereiten, zuverlässigen und bescheidenen Menschen kennen und schätzen gelernt. Seine Begeisterung für das Schachspiel war durchaus ansteckend. Viele Jahre vertrat er in Mannschaftskämpfen den Verein. Klaus hinterließ dem Verein ein riesige Menge an Schachliteratur.

Wir werden ihn nicht vergessen.


Werner Schulze

† 2023

Mit 91 Jahren verstarb überraschend unser Schachfreund Werner Schulze. Während seiner fast 30-jährigen Mitgliedschaft im Schachklub Markdorf haben wir Werner als einen hilfsbereiten, zuverlässigen und bescheidenen, aber vor allem schachbegeisterten Menschen kennen gelernt. Noch in hohem Alter hat er den Verein bei Mannschaftskämpfen vertreten. Bis zur Corona-Pandemie gehörte er meistens zu den Letzten, die das Schachlokal am Abend verlassen haben.


Ernst Heinrich

*12.2.1936 †8.9.2019

Im September 2019 verstarb unser Schachfreund Ernst Heinrich. Ernst war seit 1969 Mitglied im Schachklub Markdorf und gehörte von Beginn an zu den Spitzenspielern. Bis Ende der 1970er Jahre spielte er immer an den vorderen Brettern der ersten Mannschaft. Auch später war er ein zuverlässiges Mitglied und engagierte sich bei Vereinsaktivitäten. Am Stadtfest half er mit seiner Frau immer mit und hatte viel Spaß.

In hohem Alter zog er sich aus gesundheitlichen Gründen immer mehr zurück. Wir werden uns immer gerne an einen schachbegeisterten, hilfsbereiten und gut gelaunten Schachfreund erinnern.


Klaus Ebel

*4.2.1938 †10.5.2019

Der Schachklub Markdorf trauert um Klaus Ebel, der am 10.5.2019 mit 81 Jahren überraschend verstorben ist. Klaus Ebel war seit 1970 Mitglied im Schachklub. Er war ein zuverlässiger Mannschaftspieler und beteiligte sich regelmäßig an den Vereinsturnieren. Viele Jahre lang engagierte er sich im Verein ehrenamtlich als Pressewart und Spielleiter. Beim Markdorfer Stadtfest stand er für den Schachklub gerne am Bierzapfhahn.

Mit Klaus Ebel verlieren wir einen schachbegeisterten Menschen und guten Schachfreund. Er wird uns immer in Erinnerung bleiben.


Markfried Bendel

*12.6.1941 †4.5.2019

Nach langem Kampf verlor Markfried Bendel am 4.5.2019 schließlich seine Partie gegen den Krebs.

Markfried war ein geselliger und begeisterter Schachspieler, der sich eifrig an den Vereinsturnieren und Mannschaftskämpfen beteiligte. Über einige Jahre hinweg sponserte Markfried das Gehrenberg Schnellschachopen. Ohne seine Hilfe wäre das Turnier wohl nicht zu dem Schachevent im Bodenseegebiet geworden, das es heute ist.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.


Ernst Muchalla

*21.11.1922 †4.8.2018

Der Schachklub Markdorf trauert um sein Ehrenmitglied Ernst Muchalla, der Anfang August 2018 in seinem 96. Lebensjahr friedlich eingeschlafen ist.

Ernst trat bereits 1959 dem Verein bei. Als begeisterter Schachspieler beteiligte er sich fleißig an den Vereinsturnieren und den Mannschaftskämpfen. Die großen schachlichen Erfolge stellten sich aber erst später ein. Er gewann 1985, 1987 und 1990 den Seniorenpokal und dann noch einmal in hohem Alter im Jahre 2007. In den 1960er und 70er Jahren engagierte sich Ernst auch ehrenamtlich für den Verein als Kassierer. In seinen letzten Jahren musste er sich aus gesundheitlichen Gründen vom aktiven Schach leider zurückziehen.

Mit Ernst Muchalla verlieren wir einen schachbegeisterten Menschen und guten Schachfreund. Er wird uns immer in Erinnerung bleiben.


Dr. Wolfgang Dönitz

*13.10.1942 †25.3.2016

Im März 2016 verstarb unser langjähriges Vereinsmitglied Dr. Wolfgang Dönitz. Obwohl er schon einige Zeit mit seiner schweren Krankheit kämpfte, kam sein Tod für uns alle doch überraschend. Seit seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben engagierte er sich im Verein als Spieler, Mannschaftsführer und Helfer. Vor allem seinem ehrenamtlichen Engagement ist es zu verdanken, dass seit 2008 wieder eine Schach-AG im Bildungszentrum Markdorf unter seiner Leitung statt fand. Er hinterlässt hier eine große Lücke.

Mit Wolfgang verlieren wir einen hilfsbereiten, zuverlässigen, bescheidenen Menschen und begeisterten Schachfreund. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.


Hans-Erwin Schmidt

*3.9.1935 †22.8.2014

Der Schachklub Markdorf trauert um sein Ehrenmitglied Hans-Erwin Schmidt, der im August 2014 verstorben ist. Obwohl Hans-Erwin schon seit längerem mit gesundheitlichen Problemen kämpfte, kam sein Tod dann doch recht überraschend. Während seiner vierzigjährigen Vereinszugehörigkeit war er mit seiner Bescheidenheit und stets guten Laune ein Vorbild für den Schachklub. Für seine jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit als Spielleiter gebührt ihm ein besonderer Dank.

Mit Hans-Erwin verlieren wir einen schachbegeisterten Menschen und guten Schachfreund. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Angehörigen. Er wird uns immer in Erinnerung bleiben.


Wolfgang Keller

*2.1.1942 †25.1.2009

Im Januar 2009 verstarb nach langer und schwerer Krankheit Wolfgang Keller. Während seiner zweiundvierzigjährigen Vereinszugehörigkeit war er mit seiner Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft immer ein Vorbild für den Schachklub. Für seine unermüdliche ehrenamtliche Tätigkeit als Jugendleiter und drei Jahrzehnte als Kassenwart gebührt ihm ein ganz besonderer Dank. Über viele Jahre hinweg organisierte er auch die Teilnahme des Schachklubs beim Stadtfest.

Mit Wolfgang verlieren wir einen außergewöhnlichen Schachfreund. Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Angehörigen. Er wird uns immer in besonderer Erinnerung bleiben.